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Arbeitgeber und Arbeitnehmer schliessen immer 2 Verträge!




Während der Ferienzeit nutzten viele Mitarbeitende die Unterbrechung vom "täglichen Wahnsinn" auch dazu, sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen.


Und manche prüfen vielleicht auch ihre Beziehung zu ihrem Arbeitgeber. Dabei schauen sie nicht in ihren (expliziten) Arbeitsvertrag sondern gehen in Gedanken den zweiten Vertrag durch, den sie (implizit) geschlossen haben. Den psychologischen Vertrag.


Arbeitgeber und Arbeitnehmer schliessen immer 2 Verträge!

Über den formellen Vertrag “verspricht” der Arbeitgeber

- Gehalt und Zuschüsse

- soziale Kontakte

- herausfordernde Aufgaben

- Image

- und nicht zuletzt auch eine Perspektive für die fachliche und persönliche Weiterentwicklung und Karriere


über den psychologischen Vertrag “versprechen” die Mitarbeitenden

- Arbeitszeit

- Leistung, Ideen und Kreativität

- Fachwissen

- Gesundheit

- und nicht zuletzt Motivation und Energie


Beide Seiten haben also explizite und implizite Erwartungen aneinander. Passen die Erwartungen von Mitarbeitenden nicht zur erlebten Realität führt dies zu Frustration und in einer weiteren Eskalationsstufe zur inneren oder wirklichen Kündigung.


Wie lässt sich diese vermeidbare Entwicklung verhindern?


➡️ Unternehmen können schon bei der Unterzeichnung des formellen Arbeitsvertrages klar auf informelle Erwartungen (z.B. Mehrarbeit bei Projekten mit kritischer Terminstellung,..) hinweisen.


➡️ Führungskräfte können Signale rechtzeitig erkennen, wenn Sie nicht nur über Aufgaben und Ziele sprechen, sondern zuhören und sich mit den Mitarbeitenden als Menschen beschäftigen. Ein offenes Ohr in einer schwierigen beruflichen oder persönlichen Situation zu haben, wird von den Mitarbeitenden immer mit Loyalität und Engagement zurückgezahlt.


👌 Mein Tipp


Gerade die erste Woche nach der Winter- und Sommerpause können Führungskräfte nicht nur dazu nutzen, um sich selbst zu “sortieren”. Die erste Woche ist gleichzeitig eine tolle Chance, den persönlichen Kontakt zu Kollegen und Mitarbeitenden zu pflegen. Aufrichtiges persönliches Interesse am Anderen zeigen, sich über die gemachten Erlebnisse bei einem Espresso ☕ austauschen oder einfach kurz anrufen und kundtun, dass man sich freut, wieder gemeinsam zu starten. Das schafft Bindung und öffnet auch den Raum für Gespräche, falls Mitarbeitende doch heftiger über den psychologischen Vertrag nachgedacht haben.


Wie gestalten Sie Ihre erste Woche nach den Ferien?



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